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Murathan Mungan: "Tschador"

Deutsch - Roman - 128 Seiten

Murathan Mungan gilt als einer der vielseitigsten und experimentierfreudigsten Autoren der türkischen Gegenwartsliteratur. 1955 in seiner heutigen Wahlheimat Istanbul geboren, verbrachte er Kindheit und Jugend in Mardin im Osten der Türkei, zum Studium der Theaterwissenschaft zog er nach Ankara. Mungan schöpft aus einem reichen Literaturgut; er verwertet Stoffe aus Liedern, Sagen, Märchen und Mythologien der Kurden, Araber und Türken. Seine Gedichte sind populär, werden von Liedsängern vorgetragen. Auch seine Prosatexte haben poetische Qualitäten. Mungan ist fasziniert von den Möglichkeiten der Medien, die den Spieltrieb des Verwandlungskünstlers herausfordern.
 
Aus dem Türkischen von Gerhard Meier. Ein junger Mann namens Akbhar kehrt nach Jahren des Exils in sein Heimatland zurück. Ängstlich, aber auch von Hoffnung getrieben, begibt er sich auf die Suche nach den Menschen, die er einst geliebt und in seinem Herzen aufbewahrt hat: die Mutter, die Schwester, seine Geliebte. Ein neues Regime ist an der Macht, das Land ist sichtbar vom Krieg zerstört, er erkennt es kaum wieder. Die Orte der Kindheit und Jugend scheinen unauffindbar zu sein. So irrt Akbhar von Tür zu Tür, von Stadt zu Stadt. Was ihn am meisten beunruhigt, ist der Anblick der Frauen, deren Gesichter hinter einem Tschador versteckt sind - so als wäre damit die"Hälfte des Lebens"ausgelöscht, wie er sagt.
14.00 EUR
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